Gepostet am 22. Februar 2012

Feinstaubbelastung durch massives Heizen?

Feinstaubbelastung durch massives Heizen?

Es war eine der Nachrichten dieser Tage schlechthin und wer es im Radio gehört hat, der konnte es zunächst kaum glauben. Da machte doch glatt eine Nachricht die Runde laut derer in der Steiermark aufgrund von massivem Heizen die Feinstaubbelastung so rapide angestiegen sein soll, dass die Gemeinden und Verwaltungsbezirke sogar ein Heizverbot in Betracht gezogen haben. Doch kann es wirklich sein, dass die Kältewelle, die dieser Tage über Europa hinwegfegt, wirklich eine solche Auswirkung auf die Natur haben kann?

Feinstaubbelastungen im Winter
Nun grundsätzlich können die Feinstaubwerte in der Luft in jedem Fall im Winter zunehmen. Denn grade in jenen Regionen, in denen noch mit veralteten Heizsystemen die Wohnungen und Häuser erwärmt werden, da sind die Auswirkungen auf die Natur nicht unerheblich. Feinstaub kommt eben nicht nur aus dem Auspuff des Autos, sondern eben auch aus dem Schornstein am Dach, und wenn dann in einem Winter wie diesem eine sehr starke Kältewelle übers Land hinweg zieht, dann wird auch mehr geheizt und so entsteht auch nach und nach eine höhere Feinstaubbelastung aufgrund der massiven Heizleistungen.

Was kann man tun?
Nun grundsätzlich ist wohl die einzige wirklich kurzfristige Lösung für das Problem der ansteigenden Feinstaubbelastungen eine Reduzierung der Ursachen und somit eine Reduzierung der Heizleistungen. Da dies jedoch dieser Tage allein aufgrund der Kälte absolut nicht möglich ist, bleiben wohl nur langfristige Lösungen.

Diese können in einer Modernisierung der Heizanlage oder aber einem umweltbewussten Heizverhalten liegen. Doch letztlich hilft bei einer Kältewelle wie jener, die wir dieser Tage über uns ergehen lassen müssen, wohl wirklich nur eine moderne und umweltschonende Heizanlage, die weniger Feinstaub produziert und in die Luft abgibt als klassische Heizformen es aktuell noch tun. Ob dies nun wirklich Gerüchte, wie es sie dieser Tage in der Steiermark gab, rechtfertigt, nun das bleibt dennoch stark zu bezweifeln!

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