Innovationen, die zu weniger Umweltverschmutzung, ressourcenschonenderen Produkten und effizienterem Umgang mit natürlichen Ressourcen führen, sorgen nicht nur für Wachstum und Beschäftigung, sondern bieten gleichzeitig die Chance Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch (Umweltverschmutzung) zu entkoppeln.
Die Umweltindustrie stellt weltweit einen hochtechnologischen und innovativen Wirtschaftszweig dar. Sie ist weltweit von 560 Mrd. USD im Jahr 2003 auf 610 Mrd. USD im Jahr 2005 gewachsen und wird im Jahr 2010 einen Umsatz von 744 Mrd. USD erreichen. Den größten Anteil haben dabei nach wie vor die nachgelagerten End-of-pipe Technologien mit der Erfüllung der Mindestanforderungen im Umweltschutz. Die Zukunft liegt aber klar im High-tech-Sektor, der mit integrierten Technologien Abfallprodukte in wieder verwendbare Werkstoffe umwandelt. Das Optimum der Umwelttechnik stellen die Zero-Emission Technologien dar, die eine Produktion ohne Abfälle ermöglichen sollen.
Alleine die europäische Umweltindustrie beschäftigt 3,5 Millionen MitarbeiterInnen und hat einen Jahresumsatz von 216 Milliarden Euro - rund 1/3 des Weltmarkts. (Quelle: Lebensministerium, Umwelttechnologie - Innovation aus Österreich)
Laut der WIFO Studie „Österreichische Umwelttechnik-Industrie“ bieten in Österreich mehr als 300 Unternehmen Umwelttechnologien im engeren Sinne (exklusive Dienstleister) an und erwirtschaften damit rund 2,4 Milliarden Euro. Etwa 100 Unternehmen davon – mit ca. 1 Milliarde Euro Umsatz – sind in Oberösterreich tätig. (Quelle: WIFO, Österreichische Umwelttechnikindustrie, 2005)
Die Umwelttechnik-Industrie ist nicht als eigener Industrie- oder Produktionsbereich in den vorhandenen Wirtschaftssystematiken ausgewiesen und demnach verschiedenen Wirtschaftsbereichen zuzuordnen. Für eine Gliederung der österreichischen Umwelttechnologien können unterschiedliche Ansätze verfolgt werden. Zum einen werden die Technologien nach Schutzbereichen in nachgelagerte Technologien (End-of-pipe Technologien), saubere Technologien und Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) eingeteilt. Zum anderen erfolgt eine Zuordnung nach Umweltmedien (Luft, Wasser, Abfall, Energie, Boden, Lärm). Auf dieser Gliederung baut die folgende Einteilung auf. Klar ersichtlich ist, dass der Schwerpunkt eindeutig in den Bereichen Wasser und Abfall liegt.
Die Darstellung der Kundensegmente zeigt deutlich, dass der Großteil der Unternehmen seinen Absatzmarkt in der Industrie findet. Von weiterer großer Bedeutung sind die Kommunen, gefolgt vom produzierenden Gewerbe.
Betrachtet man die aktuellen Trends in der Umwelttechnik stehen neue, innovative Bereiche klar im Mittelpunkt.
Fast ebenso wichtig sind die Verminderung von Lebenszykluskosten und die damit verbundenen Einsparungspotenziale durch die Implementierung von Umwelttechnologien. Weiters lässt sich feststellen, dass der Wachstumsmarkt für gewisse Teilbereiche – wie z.B. die Trinkwasseraufbereitung – deutlich außerhalb Österreichs liegt.
Die Umweltindustrie stellt weltweit einen hochtechnologischen und innovativen Wirtschaftszweig dar. Sie ist weltweit von 560 Mrd. USD im Jahr 2003 auf 610 Mrd. USD im Jahr 2005 gewachsen und wird im Jahr 2010 einen Umsatz von 744 Mrd. USD erreichen. Den größten Anteil haben dabei nach wie vor die nachgelagerten End-of-pipe Technologien mit der Erfüllung der Mindestanforderungen im Umweltschutz. Die Zukunft liegt aber klar im High-tech-Sektor, der mit integrierten Technologien Abfallprodukte in wieder verwendbare Werkstoffe umwandelt. Das Optimum der Umwelttechnik stellen die Zero-Emission Technologien dar, die eine Produktion ohne Abfälle ermöglichen sollen.
Fasst man alle Ergebnisse der Studie zur Umwelttechnik in Oberösterreich zusammen, ergeben sich folgende Ergebnisse für eine Stärkung der Umwelttechnik-Unternehmen:
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